Gewaltfreie Kommunikation für Mütter und Väter: Elternkompetenz stärken um Kinder zu schützen

„Bleibe mit deinem Kind in Verbindung – trotz Wut, Streit und Krisen.“ Yvonne George

Suchterkrankungen haben einen Einfluss auf das Erziehungsverhalten der betroffenen Mütter und Väter. Habe ich als Mutter oder Vater keinen guten Kontakt zu meinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen, kann ich auf die Gefühle und Bedürfnisse meiner Kinder kaum einfühlsam eingehen. Die Gewaltfreie Kommunikation nach M. B. Rosenberg ist mehr als „nur“ eine Methode, um die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu unterstützen. Sie gibt Eltern zudem einfache Methoden der Selbstfürsorge an die Hand. Erst auf dieser Grundlage können auch die Bedürfnisse und Gefühle der eigenen Kinder wahrgenommen werden. Eltern lernen, auch in schwierigen Situationen mit ihren Kindern im Kontakt zu bleiben. Die Kinder wiederum erleben mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit im Zusammenleben mit ihren Eltern.

„Ihre entscheidende Wirkung hat die Gewaltfreie Kommunikation vermutlich […] auf den Umgang mit uns selbst. Wenn wir innerlich gewalttätig mit uns selbst umgehen, dann ist es schwierig, auf andere von Herzen empathisch zu reagieren.“ M. B. Rosenberg

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte, die mit suchtbelasteten Familien arbeiten – beispielsweise im Rahmen der Frühen Hilfen oder der Hilfen zur Erziehung.

  • Inhalte der Fortbildung:  innere Haltung und Modell der Gewaltfreien Kommunikation
  • Entdeckungsreise zu den eigenen Bedürfnissen und Gefühlen 
  • Praxisbeispiele aus dem Familienalltag

Referentin: Dr. Brigitta Lökenhoff, Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen* der ambulanten Drogen- und Jugendhilfe in NRW

Termin: Mittwoch, 23. September 2020, 10:00 Uhr - 16:00 Uhr

Termin
23.09.2020 10:00–16:00

Teilnahmegebühr

€ 25,00

Gesamtzahl Plätze

12

Anmeldeschluss

31.05.2020

Anmeldung

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