Landesfachstelle Frauen & Sucht NRW
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Vereinsporträt

Der Verein zur Hilfe suchtmittelabhängiger Frauen Essen e.V. hat die Drogen- und Suchthilfe in NRW weitreichend und nachhaltig verändert und maßgebliche Kriterien für eine geschlechtsbezogene fachliche Qualifikation entwickelt.

Mit seinen Angeboten und der zielgruppenbezogenen Ausrichtung und Wei-terentwicklung ist der Verein in NRW einzigartig.

Der Verein zur Hilfe suchtmittelabhängiger Frauen Essen e.V. hat sich im Juni 1989 gegründet. Die Initiatorinnen waren Fachfrauen aus dem Arbeitsfeld Sucht sowie aus suchtangrenzenden Arbeitsbereichen.
Ziel des Vereins ist es, in Abhängigkeit geratene Mädchen und Frauen, insbesondere diejenigen, die durch illegale Drogen gefährdet oder abhängig sind, deren weibliche Angehörige, Kinder, Partnerinnen etc. bei der Entwick-lung und Durchführung suchtfreier Lebensperspektiven zu unterstützen sowie die Wahrnehmung ihrer Rechte zu fördern.

Mit der Etablierung der Drogenberatungsstelle für Mädchen und Frauen, BELLA DONNA (ursprünglich als Modellprojekt  von 1992-1995) wurde erstmalig in NRW das Thema Frauen und Sucht strukturiert und inhaltlich konsequent in die Praxis umgesetzt.

Impulse dieser Arbeit fielen nicht nur in NRW auf fruchtbaren Boden, sondern nahmen Einzug in die bundesweite fachliche Debatte.

Von 1996 bis 2006 war der Verein Träger der Landesfachstelle Frauen & Sucht NRW, BELLA DONNA. Durch die Landesförderung wurde es nun möglich, die Thematik im Rahmen der Vernetzung und Qualifizierung der MitarbeiterInnen der Sucht- und Drogenhilfe umfassend zu bearbeiten und die Sucht- und Drogenhilfe in NRW weitreichend bezogen auf einen geschlechtsbezogenen Blick zu verändern.

Einzelne Projekte der Landesfachstelle Frauen & Sucht NRW, z.B. das Modellprojekt "Ambulante Hilfen für drogenabhängige schwangere Frauen und Frauen mit Kindern, VIOLA" haben spezifische Themen der Sucht- und Drogenhilfe, die bislang nicht ausreichend bearbeitet wurden, aufgegriffen und zu beachtlichen Ergebnissen geführt. Impulse und konkrete Handlungsempfehlungen wurden bundesweit von der Drogen- und Jugendhilfe übernommen.

Die Landesfachstelle Frauen & Sucht NRW wird seit 2007 nicht mehr von der Landesregierung NRW gefördert. Die Mittel wurden einem anderen Träger übergeben, der die bisherige Arbeit zum Thema Mädchen, Frauen und Sucht nicht wie bislang weiter führt.

Zur Verwirklichung der Ziele des Vereins ist der Verein zur Hilfe suchtmittelabhängiger Frauen Essen e.V. Träger der in NRW einzigartigen

Drogenberatung für Mädchen und Frauen, BELLA DONNA.

Die Drogenberatungsstelle, die ursprünglich als ein Modellprojekt des Landes NRW und der Stadt Essen initiiert wurde (1992-1995), arbeitet mit einem frauenbezogenen Ansatz und ist sowohl in der Fachöffentlichkeit als auch bei der Zielgruppe etabliert und fachlich anerkannt. Sie setzt die im Verein entwickelten Haltungen und Kriterien für eine fachlich qualifizierte Arbeit inhaltlich konsequent um und überprüft und reflektiert diese in einem fortlaufenden Prozeß hinsichtlich ihrer Prozesse und Ergebnisse. Dadurch bietet BELLA DONNA die Kombination einer Angebotspalette, die in dieser Form einzigartig ist.

Die Drogenberatungsstelle für Mädchen und Frauen, BELLA DONNA, unterscheidet sich dadurch maßgeblich von allen Drogenberatungsstellen in NRW.

Als einzige Einrichtung in NRW bietet sie qualifizierte Angebote explizit für Frauen, die drogenabhängig und schwanger sind bzw. Kinder haben, sowie für deren Kinder an. Die Angebote können Sie dieser Homepage entnehmen.

Weitere Tätigkeiten des Vereins umfassen die Fachberatung anderer Einrichtungen der Drogen- und Suchtkrankenhilfe, die Beratung von Politik und Verwaltung in NRW, Öffentlichkeitsarbeit, Informationssammlung, Vernetzung, Aufklärung und Forschung und werden von der

Fachstelle Frau•Sucht•Gesundheit, BELLA DONNA

übernommen.

Die Fachstelle Frau•Sucht•Gesundheit ist die Geschäftsstelle des

NRW-Netzwerkes Frauen und Sucht.


Der Verein ist auf zahlreiche Unterstützung angewiesen, um seine Ziele verwirklichen zu können. Insbesondere zur Aufrechterhaltung der Drogenbe-ratungsstelle für Mädchen und Frauen, BELLA DONNA, ist eine fortlaufende finanzielle Unterstützung notwendig, da die öffentlichen Mittel die tatsächlichen Kosten nicht decken.

Ihre Ansprechpartnerin:

          Martina Tödte

Geschäftsführerin des Vereins

    Tel.: 0201.240 888-3/-4

                                                         

                                            

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