SAVE THE DATE: Fachgespräch "Medikamentenabhängigkeit bei Frauen" am 21. März 2019

Die Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA, stellt die Ergebnisse des vom Gesundheitsministerium NRW geförderten Projekts zur Medikamentenabhängigkeit bei Frauen vor. Es ist außerdem gelungen, Prof. Glaeske aus Bremen für einen Vortrag zu gewinnen. Anschließend möchten wir über konkrete Handlungsansätze diskutieren.

Eingeladen sind Fachkräfte aus der ambulanten und stationären Suchthilfe, gesundheitlichen Versorgung, psycho-sozialen Beratung, Psychotherapie, Selbsthilfe, gynäkologischen/ geburtshilflichen Versorgung, Selbstverwaltung sowie aus Wissenschaft und Forschung.

Die Veranstaltung findet in Essen statt.

Gabriele Klärs

M.Sc.Public Health, Dipl.-Sozialarbeiterin

Projektleitung "Medikamentenabhängige schwangere Frauen, Mütter und ihre Kinder"

Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW BELLA DONNA

Kopstadtplatz 24-25, 45127 Essen

Tel. 0201 - 85 19 94 36

g.klaers(at)belladonna-essen.de

 

(Ver-)Bindungen: Drogenbelastung, Trauma und die Situation von Müttern, Vätern und ihren Kindern

 

Fachtagung der
Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA
anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Drogenberatungsstelle für Mädchen und Frauen, BELLA DONNA
am
05. und 06. Oktober 2017 in Essen

Die Auseinandersetzung mit Drogenkonsum, Mutter- und Vaterschaft sowie der Situation der Kinder ist eine hochkomplexe Thematik, die Fachkräfte disziplin- und arbeitsfeldübergreifend fordert. Notwendig ist eine Auseinandersetzung mit einer Fülle von einzelnen Fragestellungen und Themen, die für eine qualifizierte Arbeit sowohl mit drogenbelasteten Frauen und Männern in Elternverantwortung, als auch mit deren Kindern wesentlich sind.

 

Auf der Grundlage suchtspezifischen Wissens stellt sich die Herausforderung, Verbindungen zu anderen Disziplinen herzustellen und deren Kenntnisse zu nutzen und für die Praxis der Drogenhilfe abzuleiten und umzusetzen. Diese Tagung verbindet Erkenntnisse unterschied-licher Disziplinen – wissenschaftliches ebenso wie praktisches Wissen – und richtet einen vertiefenden Blick auf einige zentrale Aspekte des Themenkomplexes.

 

Die Dokumentation der Fachtagung finden Sie hier.

 

 

 

 

Aktionsplan gegen Sucht NRW

Der Aktionsplan gegen Sucht NRW, die notwendigen Informationen zu den Fördervoraussetzungen sowie zur Antragstellung sind ab sofort auf der Homepage der Landesstelle Sucht NRW zu finden:

http://www.landesstellesucht-nrw.de/aktionsplangegensucht.html

 

 

Arbeitshilfe: Entwicklung einer Kooperationsvereinbarung zwischen Drogenhilfe, Jugendhilfe und medizinischer Versorgung

Diese Arbeitshilfe soll dabei unterstützen, eine verbindliche Kooperationsvereinbarung zwischen der Drogenhilfe, der Jugendhilfe und der medizinischen Versorgung zu entwickeln. Sie beschreibt eine systematische, strukturierte und erprobte Möglichkeit des Vorgehens, die erforderlichen Prozesse und Inhalte und will ermutigen, den Weg zur Entwicklung einer Vereinbarung zwischen den unterschiedlichen Hilfesystemen gemeinsam zu gehen.

Die vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW geförderte Broschüre kann kostenlos per Email bei der Landesstelle Sucht NRW unter kontakt@landesstellesucht-nrw.de bestellt werden.

Zum Download finden Sie die pdf-Version hier.

 

Leitfaden zur Umsetzung einer geschlechtergerechten Sprache in der Sucht- und Drogenhilfe NRW

Der Leitfaden liefert Hintergründe und Empfehlungen zur Umsetzung einer geschlechtergerechten Sprache in der Sucht- und Drogenhilfe NRW. Anhand zahlreicher Beispiele und praktischer Tipps wird veranschaulicht, wie geschlechtergerechtes Formulieren umgesetzt und damit eine Sprache verwendet werden kann, die beide Geschlechter gleichwertig einbezieht.

Die Broschüre kann als Druckversion kostenlos per Email bei der Landesstelle Sucht NRW unter kontakt@landesstellesucht-nrw.de bestellt werden. Bitte geben Sie die Lieferadresse an.

zum Download

 

Fachgespräch: „Drogenkonsum und Vaterschaft “

Am 30. September 2015 veranstaltete die Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA im Rahmen ihres vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Forschungsprojekts „Problematischer Substanzkonsum und Vaterschaft” ein Fachgespräch. Neben Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen daran auch die persönliche Referentin der Bundesdrogenbeauftragten sowie ein Vertreter des BMG, Referat Sucht und Drogen, teil.
Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden, inwiefern Vaterschaft von Klienten im Rahmen der Sucht- und Drogenhilfe thematisiert wird, welche spezifischen Angebote und Konzepte bereits existieren und welche Bedarfe der Implementierung und Weiterentwicklung diesbezüglich bestehen.
Die vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden zu dem Fachgespräch machen deutlich, dass das Forschungsprojekt ein wichtiges und lange vernachlässigtes Thema berührt, für das es zukünftig gelten wird, Impulse anzuregen und es stärker in das Bewusstsein der Sucht- und Drogenhilfe zu rücken.
Informationen zu dem Forschungsprojekt finden Sie hier.

 

Fachkonferenz: "Generationenwechsel und Qualitätssicherung in der Frauensuchtarbeit in Deutschland"

Am 02. und 03. Juli 2015 veranstaltete die Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA, die Fachkonferenz: Generationenwechsel und Qualitätssicherung in der Frauensuchtarbeit in Deutschland

Seit ihren Anfängen in den 1980er Jahren hat sich die Frauensuchtarbeit in Deutschland einer geschlechterdifferenzierten Analyse von „Drogenkonsum“ und „Sucht“ gewidmet und die Bedeutung von Geschlechterverhältnissen, gesellschaftlichen Zuschreibungen, Bewertungen und Diskriminierungen für diese Phänomene deutlich gemacht.
Es ist ihr Verdienst, dass heute fachlich unumstritten ist, dass zentrale Unterschiede in den Konsummotiven und -mustern, den Lebensrealitäten und Suchterkrankungen – d.h. den Einstiegswegen, Ursachen, Verläufen, Ausstiegsfaktoren etc. – von Frauen und Männern bestehen, die eine geschlechtersensible Betrachtung, Beratung und Behandlung erfordern.

Dass Generationenwechsel und Qualitätssicherung dringliche Themen in der Frauensuchtarbeit sind, wurde bereits seit Längerem auf den einmal pro Jahr stattfindenden Treffen des „Verbund der feministischen Suchthilfeeinrichtungen für Mädchen und Frauen in Deutschland“, dem bundesweiten Zusammenschluss von zehn autonomen feministischen Trägern im Bereich der Suchthilfe, diskutiert.

Das Hauptziel der Fachkonferenz war es, erstmals einen überregionalen Rahmen für einen intensiven, differenzierten und strukturierten Austausch zum Thema „Generationenwechsel“ zu schaffen. Eine weitere Zielsetzung war es, Mitarbeiterinnen unterschiedlicher Generationen der feministischen Suchthilfeeinrichtungen für die Teilnahme und Beteiligung an der Tagung zu gewinnen. Inhaltlich zielte die Tagung darauf ab, den Dialog über Positionen der „ursprünglichen“ Frauensuchtarbeit sowie über das (heutige) Verständnis von feministischer Beratung und Behandlung zu befördern, bisherige Arbeitsansätze und -ziele auf ihre Aktualität hin zu reflektieren und weiterzuentwickeln sowie Strategien für die Generationenübergabe und die Erfahrungssicherung unter Berücksichtigung von Gelingens-Faktoren und „Stolperfallen“ zu erarbeiten.

Die Fachkonferenz wurde vom Bundesministerium für Gesundheit und aus Zuwendungen der Glücksspirale gefördert. Die Dokumentation finden Sie hier.

 

Dialog-Räume

Unter dem Titel "Dialog-Räume" veranstaltet die Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA, in unregelmäßigen Abständen Diskussionen zu aktuellen Themen. Ziel der Fachgespräche ist es, ein Forum für den zeitnahen fachlichen Austausch zur Vertiefung und Reflexion spezifischer Fragestellungen zu schaffen. 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und freuen uns auf weitere konstruktive und anregende Diskussionen! 

 

Frauensuchtarbeit trifft Männersuchtarbeit

Am 15. Mai 2015 lud die Landeskoordinierungsstelle zur Diskussion "Frauensuchtarbeit trifft Männersuchtarbeit" ein. 

Mit der Veranstaltung sollte die Möglichkeit für einen inhaltlichen Austausch zur geschlechtsbezogenen Suchtarbeit mit Männern geschaffen werden. Ein inhaltlicher Schwerpunkt wurde dabei auf die Frage nach der Thematisierung von Vaterschaft in der geschlechtsbezogenen Arbeit mit Männern gelegt.

 

 

Frauenbilder und Frauenleben heute

Am 10. März 2014 lud die Landesskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA, einen kleinen Kreis berufstätiger Frauen unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlichen beruflichen Schwerpunkten und Lebensmodellen zur Diskussion „Frauenbilder und Frauenleben heute“ ein.

Praxis trifft Wissenschaft: Dialog zur Qualitätsentwicklung der geschlechtsbezogenen Arbeit mit Frauen in der Sucht- und Drogenhilfe

Am 06. Februar 2014 fand in den Räumen der Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht, BELLA DONNA, das Fachgespräch „Praxis trifft Wissenschaft: Dialog zur Qualitätsentwicklung der geschlechtsbezogenen Arbeit mit Frauen in der Sucht- und Drogenhilfe“ statt.