Ziel des Vereins ist es

suchtmittelgefährdete Mädchen und Frauen, insbesondere mit stoff­gebundenen und stoff-ungebundenen Abhän­gigkeiten, als Angehörige/Partnerinnen in suchtmittelgeprägten Beziehungen bei der Ent­wicklung und Durchführung suchtfreier Le­bens­perspektiven sowie der Wahrnehmung ihrer Rechte zu fördern und zu unterstützen.

Ferner ist es Ziel, die bisher in der Suchthilfe nicht aus­reichend berücksichtigten spezifi­schen Ent­ste­hungsbedingungen und Besonderheiten der Entwicklung von Sucht und Ab­hängigkeiten bei Mädchen und Frauen in ihren individuellen und gesellschaftlichen Aspek­ten weiter zu erfor­schen, ins Bewusstsein der Betroffenen, der gesellschaftlichen und politi­schen Gremien zu bringen und erforderliche Veränderungen zu bewirken.

Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Lebenssituation und der psychosozialen Versor­gung von Kindern aus suchtbelasteten Familien.


Um Ziele und Zweck des Vereins zu verwirklichen, sollen dem Verein ausschließlich Frauen angehören. Eine kooperative Zusammenarbeit des Vereins mit Männern ist dabei nicht aus­ge­schlossen.


Der Verein verwirklicht seine Ziele durch

  • individuelle Beratung und Begleitung von betroffe­nen Mädchen und Frauen,
  • fachliche Beratung von Mitarbeiterinnen der Sucht- und Drogenhilfe und aus angrenzenden Arbeitsbereichen,
  • Konzeptentwicklung und –um­setzung,
  • Entwicklung und Durch­führung von Fort- und Weiterbildungen, Öffentlichkeitsarbeit, Forschungsprojekte, strukturierte Informationssammlung und –weitergabe, Stellungnahmen, Veröffentlichungen und Veranstaltungen.


Zudem engagiert er sich für die beständige Weiterentwicklung und Qualifizierung der geschlechtsbezogenen Arbeit mit Mädchen und Frauen in der Sucht- und Drogenhilfe und die Vernetzung der Kolleginnen, in diesem Feld oder in angrenzenden Berufsfeldern tätig sind.