Einrichtungen und Projekte


Seit seiner Gründung im Jahr 1989 hat der Verein verschiedene Einrichtungen betrieben und unterschiedliche Projekte durchgeführt:

2011 bis heute:
Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA.
Schwerpunkte u.a.: Weiterentwicklung der geschlechtergerechten Sucht- und Drogenhilfe in NRW; Zielgruppen u.a.: Mitarbeiter*innen der ambulanten und stationären Drogen- und Suchthilfe in NRW.
  
1996 bis heute:
Träger der landesweit einzigen Drogenberatungsstelle für Mädchen und Frauen, BELLA DONNA.
Schwerpunkte u.a.: Konsequente geschlechtsbezogene Ausrichtung; Zielgruppen u.a.: Frauen in der Schwangerschaft und Frauen mit Kindern. Eigener Arbeitsbereich für die Arbeit mit Kindern drogenabhängiger Frauen/Eltern; Mutterunterstützungskurse (MUT).
 
seit 2007
Träger der Fachstelle Frau • Sucht • Gesundheit, BELLA DONNA
Schwerpunkte u.a.:
Durchführung einzelner Projekte zu geschlechtsbezogenen Sucht- und Gesundheitsthemen; Berichterstattung als Sachverständige im Landtag NRW, Ausschuss für Frauenpolitik und Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Thema: "Geschlechtergerechte Drogen- und Suchtpolitik in NRW voranbringen!", März 2009;
Vernetzung
der Mitarbeiterinnen der ambulanten und stationären Sucht- und Drogenhilfe in NRW und der Suchtselbsthilfe (FAS);
Durchführung der Fachtagung "Ein schwieriges Erbe - die Weitergabe von Trauma, Bindungsstörungen und Sucht von Generation zu Generation" im Februar 2010 in Essen;
Konzipierung, Entwicklung und Umsetzung des ersten deutschsprachigen Fachportals zum Thema "Mädchen, Frauen und Sucht", des BELLA DONNAweb, Kommunikations-, Informations- und Wissensplattform im Internet, eröffnet im Februar 2010.


1996 bis 2006
Träger der Landesfachstelle Frauen & Sucht NRW, BELLA DONNA. Landeskoordinierungsstelle im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.
Schwerpunkte der Tätigkeit:

  • Koordinierung der landesweiten frauen- und mädchenspezifischen Sucht- und Drogenarbeit;
  • Qualifizierungsangebote für in der Drogen- und Suchthilfe tätige Frauen und Männer zur Vertiefung der individuellen und fachlichen Fäh-igkeiten zur Thematik der mädchen- und frauenspezifischen Aspekte von Sucht;
  • Trägerberatung zur Implementierung geschlechtsbezogener Konzepte;
  • Durchführung von Tagungen, Kongressen, Fachveranstaltungen, etc.;
  • Unterstützung anderer Träger/Einrichtungen/Teams bei der Konzeptentwicklung und Umsetzung adäquater Hilfen für suchtmittel- und drogengefährdete, -konsumierende und -abhängige Mädchen und Frauen,
  • Begleitung bei konzeptionellen Fragen;
  • Beratung von Trägern, Politik und Verwaltung, Projektentwicklung und -begleitung;
  • Erstellung von Gutachten für Ministerien und Institutionen;
  • Mitwirkung an der Umsetzung des »Landesprogramms gegen Sucht NRW«;
  • Vernetzung der bestehenden landesweiten Initiativen zum Thema „Mädchen/Frauen und Sucht“ und Vernetzung dieser Initiativen mit dem Versorgungssystem für Frauen (Frauenberatungsstellen, Frauenhäuser etc.);
  • Mitarbeit bei der Entwicklung des „Landesprogramm gegen Sucht NRW“ der Landesregierung NRW (1999);
  • Mitarbeit in der „Programmbegleitende Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Landesprogramms gegen Sucht“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.

 
1997 bis 2001
Träger Modellprojektes: „VIOLA , Ambulante Hilfen für drogenabhängige schwangere Frauen und Frauen mit Kindern“.
Bundesweit einzigartiges Modellprojekt. Die Ergebnisse wurden in einem Abschlussbericht veröffentlicht. Mit diesem Modellprojekt ist es gelungen, ein bis dahin kaum bearbeitetes Thema aufzugreifen und fachlich umfassend zu bearbeiten. Im Rahmen dieses Projektes wurden Konzepte erfolgreich entwickelt und erprobt und modifiziert sowie umfangreich dokumentiert. Dieses Modellprojekt zeigte deutlich die Notwendigkeit auf, dieser Thematik qualitativ anspruchsvoll zu begegnen – insbesondere im Sinn der betroffenen Kinder.
Im Rahmen dieses Modellprojektes wurde bundesweit die erste Kooperationsvereinbarung zwischen Drogenhilfe, Jugendhilfe und medizinischer Versorgung entwickelt, die bisher erfolgreich von den unterschiedlichsten Kommunen in Deutschland aufgegriffen und bezogen auf die jeweils regionalen Bedingungen überarbeitet wurde.


1998 - 1999
Träger des Forschungsprojektes: „Zum Hilfebedarf inhaftierter Drogengebraucherinnen - Sozialintegrative Alternativen zur Haft“ durchgeführt von Heike Zurhold.  


1998
Durchführung der ersten standardisierten schriftlichen Befragung aller Drogenberatungsstellen in NRW zur Versorgung von drogenabhängigen Frauen mit Kindern.

1992 – 1995
Träger des Modellprojektes: Drogenberatung für Mädchen und Frauen, BELLA DONNA, bundesweit einmaliges Modellprojekt. Wissenschaftliche Begleitung durch Frau Prof. Dr. Irmgard Vogt. Veröffentlichung der Ergebnisse: Vogt, I. (1997): "BELLA DONNA" - Die Frauendrogenberatungsstelle im Ruhrgebiet. Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung. Berlin, VWB.